Es war kaum eine Stunde in der Gemeinderatssitzung Ende April 2016 vergangen, als es darum ging, für das Sportzentrum in der Stadtmitte die Sanierung des Tartanbelags zu beschließen. Im dafür zuständigen Sozialausschuss hatte es nach einigen Diskussionen eine klare Mehrheit für diese Maßnahme gegeben, die schon im Herbst im Schulbeirat beraten und befürwortet worden war. Dort hatten die Schulleitungen deutlich gemacht, dass für die Schulen in der Stadtmitte das Sportzentrum eine wichtige Säule im Schulsport und zudem für das Sportabitur bilde.
Nach einem polternden persönlichen Beitrag eines Ratsvertreters der Freien Wähler stellte sein Kollege Dr. Pfeiffer den Antrag, nur die Dachsanierung durchzuführen, da die Tartanbahn sowieso nicht genützt würde. Da die Freien Wähler mit dieser Meinung schon im Sozialausschuss allein auf weiter Bahn standen, hielt es niemand mehr für nötig, auf diese Polemiken einzugehen. Plötzlich gingen dann aber bei der Abstimmung auf allen Seiten bürgerliche Hände nach oben, wodurch der Schulsport in die Knie gezwungen wird.

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