Im Sommer haben wir uns intensiv damit beschäftigt, wie wir die Energiewende wieder stärker in die Kommunen bringen können. Viele Städte und Gemeinden stehen vor demselben Problem: Der Wille zum Ausbau erneuerbarer Energien ist groß, doch bürokratische Hürden, Fachkräftemangel oder ungeklärte Finanzierungsfragen bremsen Projekte vor Ort aus.
Deshalb haben wir ein Maßnahmenpaket entwickelt, das konkrete Unterstützung für Kommunen vorsieht: vereinfachte Genehmigungen für Wind- und Solaranlagen, mehr Bürgerenergie-Modelle, stärkere Förderung von Speichern sowie regional abgestimmte Netzausbau-Pläne.
Unser Ziel ist klar: Die Gemeinden sollen nicht länger nur Bittsteller sein, sondern Gestalter der Energiewende.
„Wir wollen die Energiewende dahin zurückbringen, wo sie am stärksten wirkt – vor die Haustüren der Menschen. Kommunale Energie ist Klimaschutz, Wertschöpfung und Unabhängigkeit in einem.“
Gleichzeitig haben wir uns dafür ausgesprochen, regionale Planungsteams zu fördern, die Kommunen beim Flächenmanagement unterstützen. Für viele kleine Gemeinden ist das ein entscheidender Schritt, um Projekte überhaupt stemmen zu können.
Auch der soziale Aspekt spielt für uns eine wichtige Rolle: Bürger:innen sollen stärker von lokalen Energieprojekten profitieren – etwa durch günstigen Stromtarif für Anwohner:innen oder kommunale Beteiligungsmodelle.
„Wenn Menschen selbst erleben, dass die Energiewende ihnen nutzt, steigt auch die Akzeptanz. Beteiligung ist kein Beiwerk, sondern Kern erfolgreicher Klimapolitik.“
– Johannes Müller, OV Leonberg
Der Sommer hat uns gezeigt: Die Dynamik ist da – jetzt müssen wir sie freisetzen.